Wie schütze ich mich im Internet?
Obwohl die überwältigende Mehrheit der sogenannten „Hacker“ auf der Seite der Verbraucher steht und generell für mehr Sicherheit im Internet sorgt, ist der Begriff dennoch durch die wenigen schwarzen Schafe negativ geprägt. Es wird prognostiziert, dass Kriege in der nahen Zukunft hauptsächlich online stattfinden werden und teilweise wurden bereits Angriffe auf Großunternehmen, Waffenstützpunkte oder Atomkraftwerke unternommen. Aber auch der normale Verbraucher fühlt sich bedroht.
Was kann man unternehmen?
Zuerst einmal sei gesagt, dass fast alle Internetexperten davon abraten, sämtliche Kontenbewegungen über Online-Banking durchzuführen. So praktisch und nützlich diese Form des Finanzmanagements auch sein mag – im Enddefekt bleibt immer ein Restrisiko. Wer sich wirklich gut mit Themen wie Datenklau, Phishing und Internetkriminalität auskennt, der bevorzugt die klassische Überweisung in einer Bankfiliale. Falls man allerdings unter keinen Umständen auf Online-Banking verzichten kann oder will, sollte man zumindest die Sicherheitseinstellungen regelmäßig überprüfen.
Eine andere wichtige Präventiv-Maßnahme ist die Beachtung der obersten Regel überhaupt: Unter keinen Umständen sollten private Daten in Formularen angegeben werden, über dessen Sinn man sich nicht im Klaren ist. Gerade hinter Gewinnspielen und dererlei verlockenden Mitmach-Aktionen verstecken sich oft Internet-Betrüger.
Es empfiehlt sich auch, Windows und die zahlreichen Anwendungsprogramme immer auf dem aktuellen Stand zu halten. Verfügbare Programmverbesserungen sollte man sich regelmäßig aus dem Internet herunterladen und installieren. Nur dadurch können bekannte Sicherheitslücken in den Programmen so schnell wie möglich geschlossen werden.
Den effektivsten Schutz gegen Angriffe aus dem Internet bietet ein Dreigespann aus Internetschutz-Software („Firewall“), Virenschutz-Programm und Anti-Spionage-Software („Anti-Spyware“). Wer regelmäßig surft, muss selbstverständlich auch über einen aktuellen Antivirus verfügen. Ein regelmäßiges Update ebenjenes Virenscanners ist zudem unabdingbar für die Internet Sicherheit, um dauerhaften Schutz zu gewährleisten. In den aktuellen Virenscannern ist meist auch eine Firewall integriert, die zusätzlich schädliche Zugriffe auf den Heimrechner verhindert. Auch die sollte regelmäßig aktualisiert werden und zudem ist natürlich darauf zu achten, dass sie stets aktiviert ist. Die Firewall überwacht, welche Programme Daten ins Internet schicken oder – noch wichtiger – aus dem Internet erhalten. Anhand eines genauen Reports, den man auch selbst verändern kann, erkennt die Schutzsoftware, ob das jeweilige Programm den Vorgang gefahrlos fortsetzen kann oder ob eine eventuelle Gefahr für den Heimcomputer bestehen könnte. Ist ein unbekanntes Programm dabei – etwa eine neue Spionage-Software oder ein Trojaner – schlägt die Firewall Alarm. Dann muss man sich eben selbst entscheiden, ob man die Aktion zulässt oder nicht.
Zusätzlich gibt es auch Minianwendungen, die sämtliche Cookies und temporären Web-Files von der Festplatte löschen. Dabei erwischt man ab und an sicherlich auch eine schädliche Datei.