Werte dokumentieren – Probleme mit der Versicherung vermeiden

Wohl dem, der eine Hausratversicherung hat, wenn ein Einbrecher die Wohnung ausräumt oder ein Feuer gewütet hat. Die Police sorgt dafür, dass Einrichtungs-, Gebrauchs- und Verbrauchsgegenstände ersetzt werden, wenn der Ernstfall eingetreten ist. Auch für Aufräum- und Schutzkosten haftet die Hausratversicherung. So kann man sicher sein, dass man nach einem Unglück nicht mit leeren Händen dasteht und komplett bei null beginnen muss. Damit auch wirklich alles ersetzt werden kann, was zerstört oder gestohlen wurde, sollte man seine Besitztümer ausreichend dokumentieren.

Die Hausratversicherung zählt wie auch die Zahnzusatzversicherung oder die Haftpflichtversicherung zu den wichtigsten freiwilligen Policen. Sie schützt das Vermögen des Versicherungsnehmers und sichert ihn so gegen den Verlust durch viele Faktoren ab. Doch nur wenn man genau weiß, was sich in der eigenen Wohnung befindet und was es Wert ist, kann auch die volle Schadenssumme ersetzt werden. Ansonsten kann es passieren, dass man auf einem Teil der Schäden sitzen bleibt.

Schmuck schätzen lassen

Fast 50 Prozent der deutschen Haushalte besitzen wertvollen Schmuck und teure Uhren. In mehr als 3 Millionen Haushalten übersteigt der Wert von Kette, Armbändern und Ohrringen sogar die Marke von 5.000 Euro. Viele von ihnen haben allerdings keinerlei Belege über den Preis der Stücke. Fast ein Drittel besitzt außerdem keine Fotos von den Schmuckstücken, ein Viertel gab an, den Wert des Besitzes nicht einmal ansatzweise schätzen zu können. Auch Belege für den Besitz von Elektronikartikeln werden in vielen Haushalten nicht gesammelt. Da diese aber ebenfalls ein beliebtes Ziel von Dieben sind, empfiehlt es sich auch deren Kaufbelege an einem sicheren Ort zu verwahren, vor allem wenn es sich um sehr teure Geräte handelt. Dabei ist es ganz einfach den Wert des Hausrats zu dokumentieren. Neben den Belegen und Quittungen sollte man auch Fotos der entsprechenden Objekte machen. Bei Schmuck ist es ratsam, Herstellerangaben bezüglich Metallgehalt, Edelsteinen und Ähnlichem ebenfalls bei zulegen. Antiquitäten lässt man am besten vom Fachmann schätzen, so hat man einen Richtwert, den man der Versicherung melden kann. Zur Wiedererkennung nach einem Diebstahl macht es außerdem Sinn, Fotos von den einzelnen Stücken anzufertigen. Alles zusammen hinterlegt man an einem sicheren Ort wie dem Schließfach. Hat man einen Überblick über den tatsächlichen Wert der Besitztümer, kann man auch die Versicherungssumme daran anpassen. So lässt sich eine Unterversicherung vermeiden. Außerdem sollte man darauf achten, dass gewisse Wertgegenstände nicht von der Police ausgenommen sind. Das kann vor allem bei Schmuck, Gemälden und ähnlichen Dingen der Fall sein. Häufig müssen diese besonders geschützt werden, um den Versicherungsschutz zu gewährleisten.

Der Beitrag wurde am Dienstag, den 27. September 2011 um 10:03 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
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